ESSEN-GERSCHEDE - Eine unerwartete Überraschung

Gerschede, ein Stadtteil der sich bei genauerer Betrachtung als ein überraschendes Juwel im Nordwesten von Essen entpuppt. Der ehemalige Dorfkern von Gerschede präsentiert sich auch heute noch mit zahlreichen denkmalgeschützten Fachwerkhäusern, Wiesen, einzelnen uralten Obstbäumen und Bächen mit Kopfweiden. Dem Betrachter bietet sich hier ein ruhiges und ländliches Idyll.

Bekannte historische Gebäude wie der Buckermannshof und die Hirtenkapelle von 1784 - „das Marienhäuschen“ - verleihen dem Stadtteil seinen besonderen Flair.
Das nahegelegene Grüngebiet Woltersberg, ein ehemaliges Ziegeleigelände, wurde weitgehend der Natur überlassen. Spaziergängern bietet sich hier an freien Stellen eine beeindruckende Fernsicht in das Emschertal.
Schöner ist es aber, entlang der Gerscheder Bäche zu wandern, die über weite Strecken den Charakter einer Parklandschaft haben: die Schmalenbecke, die stellenweise einen kleinen Canyon in die Landschaft gegraben hat und der hübsche Pausmühlenbach.

Für ausgedehntere Einkäufe bietet sich die nah gelegene Borbecker-Mitte an. Für frische und regionale Produkte empfiehlt sich der Borbecker Wochenmarkt. Jeden Dienstag und Freitag bieten zahlreiche Händler in der Fußgängerzone ihre Waren an.
Der nahegelende S-Bahn-Haltepunkt Essen-Gerschede bietet mit der Linie S9 eine direkte Verbindung nach Wuppertal über den Stadtkern Essen und nach Haltern am See über Bottrop. Die Straßenbahnlinie 103 und die Buslinien 143, 185 und 186, sowie der Nachtexpress NE12 der Essener Verkehrs-AG führen durch Gerschede. Mit dem Auto sind Sie innerhalb von 10 Minuten im CentrO in Oberhausen. Die Autobahnanbindung A 42 ist ca. 8 Minuten entfernt.